Kolpinggedenktag 2016

Am 4. Dezember feiern wir gemeinsam den Kolpinggedenktag.

Um 8:45 findet der Gottesdienst in der Dionysiuskirche statt.

Anschließend gibt es ein gemeinsames Frühstück im Kolpinghaus.

Im Rahmen des Kolpinggedenktages können wieder zahlreiche Jubilare geehrt werden.

Besonders aber freuen wir uns über neue Mitglieder, die an diesem Tag in unsere Gemeinschaft aufgenommen werden.

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ALODO hilft! Spenden helfen in Afrika und Osteuropa

Kolpingsfamilie dankt Bürgern aus Rheine und Umgebung für die vielen Spenden zum Flohmarkt

Bügeleisen und Stabmixer, edles Kaffeegeschirr, Schnellkochtöpfe, Weingläser und Blumenvasen – soweit das Auge reicht: dazwischen Unmengen diverser Kleinigkeiten, die keiner braucht, aber die manch einer „süß“ oder überaus nützlich findet. Je nach Alter und Geschlecht variierten die Kommentare, die man am letzten Wochenende im Kolpinghaus hören konnte.

Nützliches und Niedliches - Bücher und Bilder - Kunst und Krempel - es gab wieder viel zu stöbern auf dem  ALODO Flohmarkt im Kolpinghaus

Nützliches und Niedliches – Bücher und Bilder – Kunst und Krempel – es gab wieder viel zu stöbern auf dem ALODO Flohmarkt im Kolpinghaus


Auch herrliche warme Socken und Handschuhe, von Seniorinnen eigens gestrickt, waren im Angebot. Ein buntes Bild bot sich den zahlreichen Besuchern, die gekommen waren, um sich beim großen Alodo-Flohmarkt nach diversen Raritäten, Spielzeug und Schnäppchen aller Art umzuschauen. Auch einige Flüchtlingsfamilien nutzten die günstige Gelegenheit, ihren Haushalt auszustatten.

Viele MV – Zeitungsleser waren einem Aufruf der Kolpingsfamilie gefolgt, in welchem um Spenden für diverse Hilfsprojekte gebeten wurde. Über die große Resonanz zeigten sich die Kolpinger hoch erfreut, auch wenn sie Mühe hatten, alle Gegenstände auf den Tischen zu platzieren, aber für Projekte, die einem wichtig sind und denen man sich verpflichtet fühlt, bringt man sich gern ein, lautet die einhellige Meinung.

Die ehrenamtlichen Kolpinghelfer unterstützen seit Jahren zusammen mit dem privaten Hilfswerk Alodo benachteiligte Kinder im afrikanischen Benin. Mit Engagement und Herzblut fördern sie Bildung und Ausbildung, Mutter-Kind-Betreuung und Gesundheitsfürsorge in dem armen Land. (Weitere Infos unter www.alodo.de)

Der regelmäßige Gebrauchtbücher-Markt im Kolpinghaus ist ein weiterer Baustein, der den Projekten zu Gute kommt. Um kontinuierlich und verlässlich Hilfe leisten zu können, sind Aktionen wie ein Flohmarkt und ähnliches notwendig. Hilfe wird übrigens nicht nur von Rheine aus geleistet, sondern etliche Schulen und Vereine bilden eine verlässliche Gemeinschaft, die seit dem Jahr 2000 zum Segen der Kinder in Benin aktiv und erfolgreich tätig ist.

Und nicht nur in Afrika werden die Spenden hilfreich sein, denn am Ende des Flohmarkttages wurden noch viele schöne Dinge, z.B. warme Kleidung und Wäsche, sowie allerliebste Puppen und Stofftiere in Kartons gepackt, um in Osteuropa Heimkindern und alten Menschen eine Freude zu machen. Die Kolpingsfamilie dankt der Osteuropahilfe, die den Transport in die entsprechenden Einrichtungen übernimmt.
Die Kolping – Schuhsammlung „Mein Schuh tut gut“ dient den weltweiten Aufgaben des Kolpingverbandes. Auch dafür wurde gespendet und die ersten Pakete sind schon verschickt. Diese Aktion wird noch bis Ende dieses Jahres fortgeführt, d.h. tragbare Schuhe, paarweise gebündelt, können noch im Kolpinghaus abgegeben werden (Info: Tel 15042 oder 2799)

Der Alodo-Flohmarkt-Erlös für die Kinder in Benin beträgt übrigens stolze 1650.- Euro. Die Kolpingsfamilie Rheine-Zentral bedankt sich, auch im Namen der Empfänger, bei allen Spendern, Helfern und Käufern, die zu diesem sehr guten Resultat des Wochenendes beigetragen haben.

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Alodo-Flohmarkt am 5. und 6.11. 2016

Kolpingsfamilie sucht Flohmarktspenden für Hilfsprojekte

Wer in seiner Wohnung Platz schaffen oder etwas aussortieren möchte, kann damit auch ein gutes Werk tun, denn eine weitere Verwendung vieler Sachen ist oft möglich und unter vielerlei Gesichtspunkten eine dankenswerte Entscheidung.
Am Samstag, 29. Oktober zwischen 8 und 12 Uhr werden im Kolpinghaus Rheine, Neuenkirchener Straße 56 Spenden entgegen genommen, vor allem brauchbarer Hausrat und Bücher.

Ausgediente Kinderartikel sind auch besonders gern gesehen, außerdem sammelt die Kolpingsfamilie – für ein anderes soziales Projekt – tragbare Schuhe in allen Größen (bitte paarweise zusammenbinden)

Seit einigen Jahren schon organisiert die Kolpingsfamilie Rheine-Zentral regelmäßig einen Hausflohmarkt, mit dessen Erlös Schul- und Gesundheitsprojekte im afrikanischen Benin gefördert werden. Die Schneiderwerkstatt in Adjarra konnte u.a. mit gut erhaltenen Nähmaschinen aus Rheine ausgestattet werden und bietet 12 jungen Auszubildenden eine Chance.

Ausbildung zur Schneiderin in der Ausbildungswerkstatt

Ausbildung zur Schneiderin in der Ausbildungswerkstatt

Über das Hilfswerk „ALODO“ = „Helfende Hände“ bestehen sehr persönliche Kontakte nach Westafrika und mit etlichen Partnern z.B. im Münsterland und Sauerland (Schulen, Vereine, engagierte Einzelpersonen) konnte bisher schon eine erhebliche Verbesserung der Lebensumstände für afrikanische Kinder und ihre Familien erreicht werden. Schule, Ausbildung, Kinderbetreuung sowie Gesundheitsfürsorge sind die Schwerpunkte der Hilfe, die sowohl finanziell als auch praktisch geleistet wird.

Eine Krankenschwester mit Helferin

Eine Krankenschwester mit Helferin

So werden auch ausrangierte Krankenbetten, medizinische Geräte, Rollstühle, etc. per Container nach Benin verbracht und dort weiter verwendet.

Ein neuer Brunnen

Ein neuer Brunnen

Immer häufiger ist davon die Rede, dass es sinnvoller sei, den Menschen in Afrika vor Ort zu helfen, als manche aktuelle Flüchtlingshilfe in Deutschland. Diesem Gedanken entsprechend, sei die Hilfe über ALODO vor Ort eine notwendige Ergänzung der Flüchtlingsprojekte in Rheine, lautet die Meinung des Vorstands der Kolpingsfamilie Rheine-Zentral, doch auch hier sei man stark engagiert.

Das neue Gesundheitshaus

Das neue Gesundheitshaus

Deshalb bittet die Kolpingsfamilie in der Bevölkerung um Sachspenden für den Flohmarkt, der in diesem Jahr am ersten November-Wochenende im Kolpinghaus Neuenkirchener Straße 56 stattfindet.

Falls Sie Ihre Sachen nicht bringen können, ist evtl. auch eine Abholung möglich.
(Tel: G. Probst, 05971-15042 oder K. Upmann, 05971-2799)

Schnäppchenjäger und interessierte Besucher sind am darauf folgenden Wochenende Samstag, 5. November, von 8 bis 16 Uhr und Sonntag, 6. November, von 10 bis 16 Uhr zum Stöbern und Gedankenaustausch eingeladen.
Ein riesiges Angebot an gebrauchten Büchern aller Art steht wie immer für Leseratten zur Verfügung. Es wird auch wieder Suppe, Kaffee und andere Leckereien / Erfrischungen geben.

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Frauen helfen Flüchtlingsfrauen

Bei den Begegnungen im Kolpinghaus geht es auch um die Vermittlung deutscher Bräuche und Gewohnheiten

„Zuerst haben wir die Flüchtlingsfrauen zum gemeinsam Frühstück einladen. Das hat nicht funktioniert. Jetzt treffen wir uns mit ihnen am späteren Vormittag, kochen, spielen und reden zusammen. Und jedes Mal kommen neue Frauen hinzu. Wir haben riesigen Spaß und es passiert genau das, was wir erhofft hatten. Wir kommen ins Gespräch und erfahren viel voneinander.“ Beim Besuch der MV ist die Küche des Kolpinghauses an der Neuenkirchener Straße im Belagerungszustand. Es duftet dermaßen durchs ganze Haus, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft.

Beim Kochen kommt man leicht ins Gespräch.

Beim Kochen kommt man leicht ins Gespräch.

Die Frauen vom Kolping Rheine-Zentral sehen es mit Wohlgefallen. Das Gespräch über Sinn und Zweck solcher Zusammenkünfte mit Marianne Probst, Liesel Daldrup, Mathilde Upmann und Maria Laude (Zur Gruppe gehören auch noch Hildegard Heuking und Uschi Exeler) wird immer wieder unterbrochen durch herumflitzende Kinder und Händeschütteln neuer Besucherinnen, die fragen, ob sie ein Handy-Foto von der Pressefrau machen dürfen. Dürfen sie, schließlich macht die Pressefrau ja auch eines von ihnen.

 

Gemeinsam essen, spielen, reden, sich austauschen und helfen. Das sind die Ziele regelmäßiger Treffen der Frauen von Kolping-Zentral mit Flüchtlingsfrauen, die in Rheine Zuflucht gefunden haben.

Gemeinsam essen, spielen, reden, sich austauschen und helfen. Das sind die Ziele regelmäßiger Treffen der Frauen von Kolping-Zentral mit Flüchtlingsfrauen, die in Rheine Zuflucht gefunden haben.

„Das Handy ist unsere wichtigste Verbindung“, sagen die Kolpingfrauen. Via Whats-app-Gruppe trommelt sich die internationale Frauengruppe einmal im Monat zum Treffen im Kolpinghaus zusammen. Via Handy halten die Frauen untereinander Kontakt, helfen sich gegenseitig. Via Handy haben sie in etwa eine Ahnung davon, wie es in der Heimat – in Syrien, Iran, Irak, Afghanistan, Tadschikistan, Armenien, Nigeria – gerade zugeht. Wenn die Gäste von Zuhause, den Verwandten oder von der Flucht erzählen, sind die Kolpingfrauen oftmals erschüttert. „Man muss stark aufpassen, dass man nicht spontan heulen muss“, sagen sie. Manchmal sei das Erzählte unfassbar, so schrecklich, dass man es sich als Rheinenserin mit tiefen Wurzeln in der heimischen Scholle fast nicht vorstellen könne. Die Flüchtlingsfrauen selbst erleben sie als sehr mutig und tapfer.

Die Flüchtlingsfrauen wissen die herzliche Aufnahme und die gelebte Nächstenliebe der Kolpingfrauen zu schätzen. Und sie revanchieren sich, mit dem, was sie ihrerseits leisten können. Kochen zum Beispiel. Der Duft frisch zubereiteter Speisen wirkt nicht nur als Appetitanreger, sondern auch als Türöffner für Gespräche. Weil es mit den Vokabeln manchmal auf allen Seiten hapert wird gemeinsam gespielt – Puzzle, Memory – oder gebastelt, Christbaumschmuck in der Adventszeit, Eier bemalen in der Osterzeit. Sobald es etwas wärmer ist, sind Ausflüge, Spaziergänge und Erkundungen in Rheine geplant.

Eines der Ziele sei natürlich auch, den Frauen das Wissen um deutsche Traditionen, Bräuche und Gewohnheiten zu vermitteln. Aber es ist durchaus ein Geben und Nehmen, sagen Marianne Probst, Liesel Daldrup und Mathilde Upmann. Adolph Kolping, der sich zeitlebens für Leben und arbeiten unter menschenwürdigen Bedingungen eingesetzt hat, hätte beim – visionären – Besuch in seiner Heimstatt in der Neuenkirchener Straße seine helle Freude.

Hin und wieder werden die Kolpingfrauen auf ihre Flüchtlingsarbeit angesprochen. Dann bekommen sie manches Mal abschätzig zu hören: „Damit brauchst Du mir nicht zu kommen“. Darüber können sie sich nur wundern. „Die wissen gar nicht, was sie verpassen.“

 

Text und Fotos (2) Elisabeth Willers, Münsterländische Volkszeitung

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